Marion Elskis
Theaterstück: Der Prozess des Hans Litten
Theater in der Feuerwache Magdeburg am 16. November 2026
Ein Held aus Sachsen-Anhalt wird wiederentdeckt: der Anwalt Hans Litten, der Adolf Hitler vor Gericht lächerlich macht und dafür im KZ leiden muss. Seine Mutter Irmgard kämpft für seine Freiheit und gegen die Willkür der nationalsozialistischen Diktatur.
Stückbeschreibung: Hans Litten wird auf seiner schmerzhaften Reise durch verschiedene Konzentrationslager begleitet. Er ist der Anwalt aus Halle (Saale), der 1931 in einem berühmten Prozess Adolf Hitler vernommen und bloßgestellt hat. Diese Demütigung verzeiht Hitler dem jungen Anwalt nie. So lässt er ihn schon 1933, kurz nach seiner Machtübernahme, verhaften. Fünf Jahre später stirbt Hans Litten im Alter von 34 Jahren im KZ-Dachau. Es ist ein politisches Stück, das auf historischen Tatsachen basiert und gleichzeitig ein intensives menschliches Drama zeigt: den vergeblichen Kampf einer Mutter – Irmgard Litten – um das Leben ihres Sohnes. Dass Litten und seine Zellennachbarn Carl von Ossietzky und Erich Mühsam bis zuletzt Humor beweisen, zeigt ihre Größe und gibt diesem Stück neben seiner Spannung eine Prise Humor und Hoffnung.
Mit: Marion Elskis, Jochen Gehle, Philip Heimke, Stefan Mehren, Andreas Pospieszny, Andreas Steinke, Stephan Wapenhans, Regie: Marcus Kaloff, Ausstattung: Ina Segler
Eine Veranstaltung von Arbeit und Leben Sachsen-Anhalt, gefördert durch das Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt, unterstützt vom Deutschen Gewerkschaftsbund.