Ein Held aus Sachsen-Anhalt wird wiederentdeckt:: Der Prozess des Hans Litten
Theater in der Feuerwache Magdeburg am 16. und 17. November 2026
Wie viel Mut braucht es, sich gegen eine Diktatur zu stellen? Und welchen Preis muss man zahlen, wenn man für Recht und Gerechtigkeit eintritt?
Mit dem Theaterstück „Der Prozess des Hans Litten“ erinnert Arbeit und Leben Sachsen-Anhalt an einen außergewöhnlichen Juristen, der sich den Nationalsozialisten entgegenstellte.
Der Rechtsanwalt Hans Litten erlangte Bekanntheit, als er Adolf Hitler 1931 in einem Gerichtsverfahren ins Kreuzverhör nahm und ihn mit kritischen Fragen unter Druck setzte. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde Litten verfolgt, verhaftet und in Konzentrationslagern schwer misshandelt. Seine Mutter Irmgard kämpfte unermüdlich für seine Freilassung und gegen die Willkür des NS-Regimes.
Die Inszenierung erzählt von Mut, Widerstand und familiärer Verbundenheit angesichts politischer Verfolgung. Sie erinnert an einen Menschen, der trotz großer persönlicher Risiken für seine Überzeugungen eintrat, und stellt Fragen, die bis heute aktuell sind: Was bedeutet Zivilcourage? Wie können wir Demokratie und Menschenwürde schützen? Und welche Verantwortung trägt jeder Einzelne, wenn Unrecht geschieht?