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Veranstaltungsreihe "Sozial- und Wirtschaftspolitik im Diskurs": Zwischen Deindustrialisierung, Fachkräftemangel, Überstunden und „Lifestyle-Teilzeit“
Arbeitsmarkt, Arbeitszeit und Produktivität
Steigt die Produktivität, wenn wir mehr und länger arbeiten? Sind deutsche Arbeitnehmer:innen zu wenig leistungsbereit und zu häufig krank? Warum arbeiten so viele Frauen in Teilzeit? Und müssen sich die Gewerkschaften in Krisenzeiten mit Lohnforderungen zurückhalten?
Aufweichung des Achtstundentags, Angriffe auf das Recht auf Teilzeit und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall: Wenn es nach Teilen der Regierung geht, sollen die Deutschen mehr arbeiten, um die Produktivität zu steigern. Mit der Arbeitssoziologin Prof. Dr. Nicole Mayer-Ahuja schauen wir uns an, was dran ist an der aktuellen politischen Diskussion über angeblich wenig leistungsbereite Arbeitnehmer:innen, wie Arbeitszeit und Arbeitsproduktivität zusammenhängen, aus welchen Gründen Menschen in Teilzeit arbeiten, und was gute Lösungen für dauerhaft abgesicherte, gute Arbeit sein können.
Referentin: Prof. Dr. Nicole Mayer-Ahuja, Georg-August Universität Göttingen
Moderation: Sophie Bose, Arbeit und Leben
Online: Nach der Anmeldung erhalten Sie einen Zugangslink.
Online-Veranstaltungsreihe, 22.09.-13.10.2026, immer dienstags 18-20 Uhr
Sozial- und Wirtschaftspolitik im Diskurs
Arbeitnehmer:innen in Deutschland arbeiten zu wenig, Sozialstaat und Klimaschutz können wir uns nicht mehr leisten, und die Einführung einer Vermögenssteuer führt unweigerlich zur Abwanderung wichtiger Unternehmen ins Ausland?
Unsere vierteilige Online-Veranstaltungsreihe hinterfragt aktuelle politische Diskurse rund um Sozial- und Wirtschaftspolitik, klärt faktenbasiert über die Einkommens- und Vermögensverteilung, Mindestlohn, Steuern, Arbeitszeit und Klimaschutz auf und beleuchtet verschiedene wirtschaftspolitische Ansätze. Sie will gesellschaftliche und wirtschaftspolitische Zusammenhänge vermitteln sowie zum kritischen Nachdenken und Diskurs insbesondere über soziale Gerechtigkeit anregen.
- 22.09.2026, 18-20 Uhr, online: Die Schere zwischen Arm und Reich: Einkommen, Vermögen und soziale Ungleichheit
- 29.09.2026, 18-20 Uhr, online: Redet noch irgendwer über das Klima? Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Wachstum
- 06.10.2026, 18-20 Uhr, online: Unverzichtbare Solidargemeinschaft oder überteuertes Auslaufmodell? Sozialstaat, Rente und öffentliche Infrastruktur
- 13.10.2026, 18-20 Uhr, online: Zwischen Deindustrialisierung, Fachkräftemangel, Überstunden und „Lifestyle-Teilzeit“: Arbeitsmarkt, Arbeitszeit und Produktivität
Der Bundesarbeitskreis Arbeit und Leben (BAK) ist anerkannter Träger der politischen Bildung. Arbeit und Leben Sachsen-Anhalt ist Mitglied beim BAK.