Bereits in der letzten Projektphase von „AlphaBeruf“ entstand gemeinsam mit dem Kolping-Berufsbildungswerk Hettstedt eine enge Zusammenarbeit rund um die Frage, wie junge Menschen mit Grundbildungsbedarf besser beim Lernen begleitet und unterstützt werden können. Das Kolping-Berufsbildungswerk begleitet seit vielen Jahren Jugendliche mit besonderem Förderbedarf in Ausbildung, Berufsvorbereitung und beruflicher Orientierung und bringt dabei umfangreiche Erfahrungen in der individuellen Lernbegleitung mit.

Im Rahmen der Kooperation wurde seit Dezember 2025 gemeinsam an der Entwicklung einer „Digitalwerkstatt“ gearbeitet. Ziel war es, digitale Lernwege stärker in die pädagogische Arbeit zu integrieren und neue Möglichkeiten zu schaffen, Lernen für die Jugendlichen zugänglicher, motivierender und alltagsnäher zu gestalten.

Dafür wurden gemeinsam mit den Stütz- und Förderlehrkräften verschiedene digitale Ansätze, Methoden und Werkzeuge erprobt. Im Mittelpunkt stand dabei nicht die Technik allein, sondern die Frage, wie digitale Lernangebote junge Menschen mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen konkret unterstützen können. Die in den Qualifizierungen vermittelten Inhalte sollten direkt in der Arbeit mit den Jugendlichen angewendet werden, um Lernprozesse verständlicher, niedrigschwelliger und praxisnäher zu gestalten.

Am 13.05.2026 kam das Team von „AlphaBeruf+“ erneut mit den Lehrkräften des Kolping-Berufsbildungswerks zusammen, um gemeinsam auf die bisherige Zusammenarbeit zurückzublicken und Perspektiven für die kommende Projektphase zu entwickeln. Im offenen Austausch wurden Erfahrungen reflektiert, Herausforderungen diskutiert und sichtbare Fortschritte benannt.

Besonders deutlich zeigte sich, dass viele Lehrkräfte heute spürbar sicherer und offener im Umgang mit digitalen Lernmethoden sind als noch zu Beginn der Zusammenarbeit. Digitale Werkzeuge und Lernsettings werden zunehmend selbstverständlich genutzt, weiterentwickelt und gezielt eingesetzt, um Jugendliche individueller beim Lernen zu begleiten.

Dass aus „AlphaBeruf“ inzwischen „AlphaBeruf+“ geworden ist, soll dabei nicht nur im Projektnamen sichtbar sein. Auch die Zusammenarbeit mit dem Kolping-Berufsbildungswerk soll in der neuen Projektphase weiter ausgebaut und mit neuen Ideen, Formaten und gemeinsamen Entwicklungen fortgeführt werden.

Umso mehr freute sich das Team von „AlphaBeruf+“ über das eindeutige Feedback der Teilnehmenden zur weiteren Zusammenarbeit. Auf die Frage, ob die Kooperation fortgeführt werden solle, kam aus der Runde ein spontanes: „Na unbedingt!“.

„AlphaBeruf+“ bedankt sich herzlich für das Vertrauen, den offenen Austausch und die engagierte Zusammenarbeit und freut sich auf weitere gemeinsame Schritte im Bereich Arbeitsorientierter Grundbildung und beruflicher Bildung.