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Bildungsurlaub Łódź / Kulmhof – Erinnern heißt Verantwortung übernehmen
Angesichts der aktuellen politischen Debatten in Deutschland, die sich erneut mit Identität und der Rolle historischer Verantwortung auseinandersetzen, gewinnt die Erinnerungskultur eine zentrale Bedeutung. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind enger miteinander verbunden, als es oft scheint: es ist an der Zeit unsere Demokratie zu stärken, historische Bezüge zu reflektieren und daraus zu lernen. Erinnerungskultur ist in dem Sinne kein Rückblick, sondern die Übernahme von Verantwortung.
Bei der Gedenkstättenfahrt nach Łódź steht darum die Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Geschichte und der Besuch der Gedenkstätte Kulmhof im Mittelpunkt.
Durchführender Reiseveranstalter ist laut Reiserecht:
Ferien-, Freizeit- und ReiseService GmbH
Wilhelmstraße 140 · 10963 Berlin
info@ffr-reiseservice.de
Die pädagogische Verantwortung für die Maßnahme liegt bei Arbeit und Leben Sachsen-Anhalt gGmbH. Es gelten die AGB von Arbeit und Leben Niedersachsen gGmbH. Diese sind abrufbar unter: www.aul-nds.de/service/agb
- Startdatum
- Sonntag, 20. September 2026
- Enddatum
- Freitag, 25. September 2026
- Referent*in
- Shania Timpe & Ariane Röder
- Voraussetzungen
- Englischkenntnisse sind von Vorteil
- Barrierefreiheit
- nein, vor Ort werden viele Wege zu Fuß erledigt
- Kontakt für Fragen/ Anliegen
- saskia.krebsz@aul-lsa.de oder ariane.roeder@aul-lsa.de
- Unterkunft
B&B HOTEL Łódź Centrum
Al. Kościuszki 16
90419 Łódź
Poland- Geschäftsstelle
- Halle
- Unterrichtsstunden
- 41,3
- Code
- 268212003
Bett im Einzelzimmer
inkl. Unterkunft, Frühstück, ein gemeinsames Abendessen, Museumsbesuche und ÖPNV vor Ort
An- und Abreise müssen von den Teilnehmenden selbst organisiert werden.
Bett im Doppelzimmer
inkl. Unterkunft, Frühstück, ein gemeinsames Abendessen, Museumsbesuche, Eintritte und ÖPNV vor Ort
An- und Abreise müssen von den Teilnehmenden selbst organisiert werden.
Was Sie erwartet:
Gemeinsam erkunden wir die Spuren des ehemaligen Ghettos „Litzmannstadt“ und diskutieren die Erinnerungskultur im heutigen Stadtbild. Wir erhalten Einblicke in die heutige jüdische Gemeinde und besichtigen zentrale Orte wie den jüdischen Friedhof und die Synagoge. Begegnungen mit Zeitzeugen und Expert*innen eröffnen Raum für historisches Lernen, persönliche Begegnungen und gemeinsame Reflexion.
Über die Referent*innen
Shania Timpe hat einen B.A. der Geschichte und Politikwissenschaft und erweitert ihr Portfolio aktuell mit einem Master in Geschichte und Polenstudien. Seit 2019 begleitet sie Gedenkstättenfahrten nach Polen und verfügt über Erfahrung in der Ausbildung von Multiplikator:innen in diesem Bereich. Gemeinsam mit einem Kollegen entwickelte sie ein Konzept für Fahrten mit Jugendlichen nach Łódź/Chełmno, welches sie bereits mehrere Male erfolgreich umgesetzt hat. In Studium und Engagement setzt sie sich intensiv mit Antisemitismus, jüdischer Geschichte und dem Nationalsozialismus auseinander, zum Beispiel als Sprecherin des Jungen Forums der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Halle.
Ariane Röder ist M.A. Interkulturelle Bildung, Migration und Mehrsprachigkeit; Diskriminierungssensible Trainerin, Betzavta* Trainerin, Medienpädagogin sowie Jugendbildungsreferentin & Koordination internationaler Gedenkstättenfahrten bei Arbeit und Leben Sachsen-Anhalt gGmbH. (Betzvata - hebräisch für miteinander - ist ein Demokratiebildungskonzept aus der israelisch-palästinensischen Friedensbewegung.)
Die Durchführung der Bildungsurlaube ist an eine Mindestteilnehmerzahl gebunden. Der Veranstalter Arbeit und Leben Sachsen-Anhalt behält sich das Recht vor, den Bildungsurlaub abzusagen, wenn die Anmeldungen die Mindestteilnehmerzahl nicht erreichen. In diesem Fall werden bereits gezahlte Teilnahmebeträge umgehend erstattet.
Weitere Anerkennungen für noch nicht angefragte Bundesländer sind auf Anfrage möglich - bitte sprechen Sie uns gern an!